07. November 2016
Wirtschaftsrat positioniert vor US-Wahl im Debatten-Magazin The European zu Europa
Wolfgang Steiger: Deutschland und Frankreich sind gefordert, gemeinsam Europa neu zu denken

Der Wirtschaftsrat positioniert direkt vor den US-Wahlen im Debatten-Magazin The European und fordert, Europa neu zu denken und sich auf seinen Kern zu besinnen. Vor allem Deutschland und Frankreich als starke Achse der Gemeinschaft sind gefordert, die Vordenkerrolle zu übernehmen. „In Vielfalt geeint – so lautet die Devise der Europäischen Union. Das ist der Kern der europäischen Konstruktion, das Fundament auf dem die Europäische Union beruht. Wir brauchen aber nicht um die Sache herum zu reden: Dieser Kern bröckelt. Nicht erst der Brexit zeigt, dass die Entfremdung zwischen Brüsseler Elite und Bevölkerung wächst. Bezeichnend und beängstigend ist die Schockstarre nach dem Brexit-Votum, die im Grunde bis heute anhält. Aber jetzt gilt es, Europa neu zu denken. Gerade Frankreich und Deutschland können gemeinsam überzeugende Visionen für Europas Zukunft entwickeln. Eine Schluesselrolle kommt dabei dem gemeinsamen Binnenmarkt, aber auch dem digitalen Bereich zu", betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

 „Beide Länder könnten mit überzeugenden Leuchtturmprojekten starke Signale setzen, denen sich andere Mitgliedsstaaten anschließen können. Beispiele wären etwa die gezielte Förderung von Innovationen und disruptiven Geschäftsmodellen. Europa ist gefragt dafür einen Rahmen schaffen, der jungen Unternehmen Zugang zu Kapital ermöglicht. Oder etwa deutsch-französische Initiativen im Bereich Bildung und Forschung anzuschieben. Zurecht wurden beim Unternehmernehmertag in Evian Rufe nach einem „europäischen Stanford“ laut. Auch mit Investitionen in Zukunftstechnologien wie „Smart Grids“ und Elektromobilität könnten beide Länder voranschreiten. Die Ende September von Bundesminister Alexander Dobrindt und seinem französischem Amtskollegen vorgestellte deutsch-französische Initiative zur Elektromobilität und Digitalität gehen in die richtige Richtung“, sagt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

 

Lesen sie den vollständigen Beitrag auf dem Portal The European.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de