16. Juli 2018
Rentengeschenke belasten Beitragszahler und verschärfen Armut
Wolfgang Steiger im Handelsblatt, in der B.Z. und weiteren Medien

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert im Handelsblatt, der B.Z. und weiteren Medien die zusätzlichen Belastungen der jungen Generation durch das Rentenpaket. „Neue Rentengeschenke zulasten der Beitragszahler verschärfen langfristig die Armut in Deutschland", sagt Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Zudem dürften die Beitragssätze ebenso wie die Steuerzuschüsse zur Rente spätestens ab 2025 deutlich steigen.“ Laut den von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgestellten Plänen soll das Rentenniveau bis 2025 bei 48% bleiben und zugleich der Beitragssatz zur Rentenversicherung nicht über 20% steigen. Um diese „doppelte Haltelinie“ zu gewährleisten, muss der Bund mehr Geld zuschießen. Überdies plant das Arbeitsministerium einen „Demographiefonds“, in den 2021-2024 jährlich zwei Milliarden Euro Steuergelder überwiesen werden sollen. Bis 2025 soll das Rentenpaket insgesamt 32 Milliarden Euro kosten.

Wolfgang Steiger: „Statt Ältere mit der unbegründeten Sorge vor massenhafter Altersarmut zu ködern, bräuchten wir endlich mehr Transparenz in der Altersvorsorge durch ein säulenübergreifendes Renteninformationssystem. Dadurch trüge jedes Rentengeschenk künftig ein individuelles Preisschild für die Beitragszahler.“
Der Schlüssel zu auskömmlichen Renten für die Älteren ohne Überlastung der Jungen liegt außerdem in der Bindung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. "Wir müssen uns ehrlich machen. Bei immer weniger Beitragszahlern und steigender Rentenbezugsdauer führt kein Weg daran vorbei, dass die Menschen in Zukunft auch über das 67. Lebensjahr hinaus arbeiten", betont Wolfgang Steiger.

 

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