23. Mai 2018
Wirtschaftsrat setzt auf schnelle Umsetzung steuerlicher Forschungsförderung
Wolfgang Steiger in den Stuttgarter Nachrichten

Der Wirtschaftsrat setzt sich heute in den Stuttgarter Nachrichten dafür ein, zügig ein Gesetz zur Förderung von privaten Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf den Weg zu bringen. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates: „Von 34 OECD-Staaten verfügen bereits 27 über eine steuerliche Forschungsförderung, die für alle Unternehmen gilt.“ Es würden sich immer wieder forschungsintensive Unternehmen zwischen Deutschland und seinen Nachbarn danach entscheiden, wie innovationsfreundlich die Rahmenbedingungen gesetzt sind. Da spiele gerade auch die Forschungsförderung eine große Rolle.

Wolfgang Steiger weiter: „Eine Beschränkung würde den Wirtschaftsstandort Deutschland weniger attraktiv für notwendige Zukunftsinvestitionen machen und zugleich wieder einen Sonderstatus einnehmen.“ Im Detail empfiehlt der Wirtschaftsrat, den Unternehmen eine Steuergutschrift in Höhe von mindestens zehn Prozent ihrer jährlichen FuE-Ausgaben zu gewähren. Wie von der Bundesministerin vorgeschlagen, sollten dabei nicht allein die eigenen Personalkosten zählen, da externe Kooperationen mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ansonsten nicht förderfähig wären. Wichtig ist auch, dass sämtliche Kosten, die den Tatbestand der Forschungs- und Entwicklungskosten erfüllen, förderfähig sind.


Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten online.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de