23. Juli 2013
Wirtschaftsrat setzt sich durch: Mehr qualifizierte Zuwanderung

„Einmal mehr hat sich der Wirtschaftsrat mit seinen Forderungen für mehr qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland durchgesetzt“, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger, anlässlich der gestrigen Erklärung der Bundesregierung zur erleichterten Zuwanderung ausländischer Fachkräfte.

Bundeswirtschaftsministerium, Bundesarbeitsministerium und Bundesagentur für Arbeit haben sich darauf geeinigt, auch dringend benötigten nicht-akademischen Fachkräften wie Pflegern und Technikern unbürokratischen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen: Ohne aufwändige „Vorrang-Prüfung“ auf geeignete einheimische Mitbewerber können Personen aus Nicht-EU-Staaten in diesen Berufen künftig sofort eingestellt werden.

„Diese weitere Öffnung ist ein wichtiger Baustein, um dem tiefgreifenden Paradigmenwechsel am deutschen Arbeitsmarkt zu begegnen: Der drohende Fachkräftemangel verdrängt die Arbeitslosigkeit als beschäftigungspolitisches Hauptproblem. Ohne Gegensteuern wird es in 15 Jahren rund sechs Millionen Erwerbstätige weniger als heute geben – vergleichbar damit, dass die gesamte Wertschöpfung Bayerns wegbricht“, mahnte Steiger.

„Die Deckung des Fachkräftebedarfs ist eine gesamtgesellschaftliche Herkulesaufgabe, für die wir alle Hebel in Bewegung setzen müssen“, so Steiger. Die Strategie des Wirtschaftsrates für mehr Hochqualifizierte in Deutschland umfasst fünf zentrale Säulen:

  • Qualifizierte Zuwanderung gezielt steuern!
  • Mehr Bildung für bessere Berufschancen und Lebensperspektiven der jungen Generation vermitteln!
  • Naturwissenschaftlich-technische Ausbildung ausbauen, Begeisterung für Ingenieurskunst wecken!
  • Aufweichen der Rente mit 67 verhindern!
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern!
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