24. Mai 2019
Wirtschaftsrat: Starke Industrie sichern
Gastbeitrag von Wolfgang Steiger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert in einem Gastbeitrag in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung marktwirtschaftliche und damit nachhaltige Antworten auf die Schlüsselfragen für die Wirtschaftspolitik und den Wohlstand Deutschlands. „Es geht darum, den Anteil der Industrie bei 22 Prozent der Bruttowertschöpfung zu erhalten oder gar auf 25 Prozent auszubauen“, schreibt Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Rund acht Millionen Industriearbeitsplätze in 100000 Betrieben müssen erhalten bleiben. Vom Hidden Champion bis zum Automobilzulieferer bildet vor allem der Mittelstand das Rückgrat unserer Wirtschaft. Industriepolitik muss deshalb immer auch Mittelstandspolitik sein.“

Der Wirtschaftsrat sieht Deutschland derzeit von zwei Seiten gefährdet: Erstens durch eine moralinsaure Haltung, die eine immer planwirtschaftlichere Klimapolitik fordert, obgleich der hohe Staatsanteil am Strompreis Deutschland schon jetzt zur teuersten Industrienation für alle Branchen macht, die nicht von der EEG-Umlage befreit sind. Zweitens schwindet das politische Bewusstsein, dass wir unseren Wohlstandsvorsprung zuallererst unserer starken, breit gefächerten Industriestruktur verdanken. „Unsere Energiepolitik wird in Europa und weltweit nur dann nachahmenswert, wenn wir eine erfolgreiche Volkswirtschaft bleiben“, warnt Wolfgang Steiger. „Nach Energiewirtschaft und energieintensiven Branchen wird jetzt die Automobilindustrie mit politisch gesetzten Zeitlimits und fragwürdigen Grenzwerten einem Dauerstresstest unterzogen.“

 

Lesen Sie hier den vollständigen Gastbeitrag von Wolfgang Steiger im Presseecho.

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