19. März 2020
Wirtschaftsrat: Steuern und Abgaben auf Strom halbieren
Wolfgang Steiger im Hamburger Abendblatt, der Thüringer Allgemeinen und weiteren Medien: Unternehmen nach der Pandemie helfen und Innovationen anreizen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. bringt als eine Maßnahme zur Entlastung von Unternehmen in der Corona-Krise einen raschen Abbau des staatlichen Anteils am Strompreis ins Gespräch.  „Eine Halbierung der Steuern und Abgaben auf den Strompreis ist möglich“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger den Medien der FUNKE-Gruppe. „Schon jetzt zahlen deutsche Unternehmen und Verbraucher mit über 30 Cent pro Kilowattstunde die höchsten Strompreise in Europa. Es würde der Wirtschaft in der Zeit nach der Pandemie helfen und Innovationen anreizen, wenn die hohen Abgaben, Umlagen und Steuern auf den Strompreis konsequent abgebaut würden“, erklärte Wolfgang Steiger im Hamburger Abendblatt. „Ganz Europa steht wegen Corona eine schwere Rezession bevor. Gerade deshalb muss die Bundesregierung schon jetzt energisch gegensteuern.“

Der staatliche Anteil am Strompreis lag 2019 bei 54%. Bei den Haushaltspreisen für Strom entfallen aktuell 23% auf die EEG-Umlage, 16% auf die Umsatzsteuer, 7% auf die Stromsteuer, 5% auf die Konzessionsabgabe sowie 3% auf weitere Umlagen wie die Offshore- und die KWK-Umlagen. Weitere 25% des Strompreises machen die Netzentgelte aus. Damit resultieren nur 21% des Strompreises aus tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung - es ist also noch genug Spielraum für spürbare Entlastungen. „Schon jetzt fressen die Energiekosten bei vielen Unternehmen den Spielraum für Neuinvestitionen auf, den sie bald schon dringend
brauchen werden“, warnte Wolfgang Steiger. Der Wirtschaftsrat arbeitet gerade an einer Vielzahl von Maßnahmen zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

 

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