07. Juni 2013
Wirtschaftsrat unterstützt Altmaier: Stromintensive Industrien weiter im internationalen Wettbewerb stützen

„Bundesminister Altmaier warnt zu Recht vor weiteren Kostenexplosionen beim Strompreis: Die Lasten der Energiewende dürfen nicht die Stärken unserer Wirtschaft aufs Spiel setzen. Allen Bundesländern sollte klar sein, bei der Energiewende geht es um die weltweit wettbewerbfähigste und umweltfreundlichste Energieversorgung für unsere Volkswirtschaft. Wenn jetzt aus Wahlkampftaktik die Bundesländer die Hände in den Schoß legen, werden die Kosten der Energiewende weiter explodieren und dem Standort Deutschland großen Schaden zufügen“, warnt der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, angesichts der aktuellen Diskussion um die Strompreisbremse von Bundesumweltminister Altmaier MdB.

„Oberste Priorität ist es, die Ursache der Kostenexplosion für die gesamte Wirtschaft an der Wurzel zu packen. Das heißt, die überdrehte EEG-Subventionsmaschine muss jetzt in die Werkstatt. Entscheidend ist, dass mit der Stärkung der Direktvermarktung für erneuerbare Energien und der Abschaffung der Härtefallregelung der wegweisende Paradigmenwechsel zur Markt- und Systemintegration von erneuerbaren Energien jetzt eingeleitet wird“, so der Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

 

„Wir müssen endlich Planungssicherheit bei den Ausnahmeregelungen für die Industrie schaffen und geschlossene Wertschöpfungsketten in Deutschland halten. Um auch weiterhin Stabilitätsanker in Europa zu bleiben, müssen in Deutschland einseitige Belastungen für stromintensive Industrien im internationalen Wettbewerb und für Unternehmen, deren Produkte einen weltweit einheitlichen Börsenpreis haben, verhindert werden“, fordert Steiger.

 

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