27. August 2020
Wirtschaftsrat unterstützt Einführung der digitalen Renteninformation
Wolfgang Steiger auf Handelsblatt-online, in der Neuen Osnabrücker Zeitung und weiteren Medien: Kernforderung des Wirtschaftsrates wird umgesetzt

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. freut sich über die im Bundeskabinett beschlossene Einführung eines säulenübergreifenden Renteninformationssystems. „Damit wird eine Kernforderung des Wirtschaftsrates umgesetzt, für die wir jahrelang gekämpft, ja sogar Pionierarbeit geleistet haben“, betont Generalsekretär Wolfgang Steiger. Jetzt kommt es nach Ansicht des Wirtschaftsrates darauf an, dass ein neutraler Anbieter ausgewählt wird. „Eine solche Stelle darf keine eigenen Interessen verfolgen und muss unabhängig von jeder politischen Einflussnahme ihre Daten erstellen", sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, in verschiedenen Regionalzeitungen wie dem Münchner Merkur und der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Je nach politischer Couleur könnte eine Bundesregierung der Versuchung erliegen, die Angst vor Altersarmut zu befeuern oder zu dämpfen."

Für eine realistische Einschätzung des Vorsorgestandes müssten zudem alle Formen der Alterseinkünfte berücksichtigt werden. „Hier greift der Gesetzentwurf zu kurz, denn beispielsweise Mieteinnahmen oder Kapitalanlagen bleiben unberücksichtigt“, kritisiert Wolfgang Steiger. „Außerdem muss neben der Bruttobetrachtung auch eine Angabe der zu erwartenden Netto-Alterseinkommen möglich sein, ebenso eine Soll-Ist-Analyse, die die Lücke zu den gewünschten Alterseinkünften aufdeckt. Jeder Bürger muss beispielsweise für sich simulieren können, wie sehr eine längere Erwerbstätigkeit seine Rente erhöht und ggf. die Lücke zur Wunschrente schließt. Erst dann erhalten die Menschen die entscheidenden Informationen für ihre verschiedenen Handlungsalternativen“, so Wolfgang Steiger weiter.

 

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