15. Februar 2019
Wirtschaftsrat warnt in Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor neuem Prekariat
Wolfgang Steiger: Wir brauchen echte Fachkräfte und nicht Geringqualifizierte

Der Wirtschaftsrat wird heute mit seiner Auswertung sozialpolitischer Daten in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zitiert. Darin betont der Verband, dass „die Armut und auch das Armutsrisiko für Einheimische ebenso wie für länger in Deutschland lebende Migranten dank der guten Wirtschaftslage seit Jahren zurückgehen“. Diese Entwicklung werde nur dadurch überdeckt, dass mit vielen Statistiken nun eine steigende Zahl an Sozialleistungsbeziehern erfasst werde, die auf dem Asylweg neu hinzugekommen sind. Dennoch begründen Sozialverbände, Linkspartei, Grüne und in Teilen auch die SPD mit solchen Armutskennziffern regelmäßig Forderungen nach einem stärkeren Ausbau des Sozialstaats. Entscheidend ist aus Sicht des Wirtschaftstrats jedoch eine Sozialpolitik, die durch konsequentes Fördern und Fordern die Integration in den Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt stellt und zugleich eine Einwanderungspolitik, die sich am Bedarf des Arbeitsmarktes orientiert.

"Wir brauchen echte Fachkräfte und nicht Geringqualifizierte, die ihre Arbeitsplätze beimnächsten Konjunkturabschwung, vor dem wir leider gerade stehen, gleich wieder verlieren", sagte dazu Generalsekretär Wolfgang Steiger. "Was ist für unser Land und auch den Betroffenen gewonnen, wenn jemand nur zwei oder drei Jahre hier gearbeitet hat, aber danach durch unseren Sozialstaat dauerhaft alimentiert werden muss?"

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de