23. August 2018
Wirtschaftsrat warnt vor überstürztem Kohleausstieg
Breites Medienecho für Wolfgang Steiger

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt in der Westdeutschen Allgemeinen, der Neuen Ruhr Zeitung und dem Hamburger Abendblatt eindringlich vor einem überstürzten Ausstieg aus der Kohleverstromung. „Die Kohle hat unser Land über den Sommer gerettet", sagt Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Ohne die Kohlekraftwerke wären wir nicht so gut über die Hitzewelle und Windflaute gekommen. Wir brauchen diesen verlässlichen Energieträger noch lange." Ein überstürzter Ausstieg aus der Kohleverstromung im nationalen Alleingang würde die Strompreise weiter erhöhen und die Versorgungssicherheit gefährden. „Oft genug muss heute schon unsere Versorgung durch polnische Kohle- oder französische Kernkraftwerke gesichert werden“, bilanziert Wolfgang Steiger. „Übereilte ideologische Alleingänge beim Kohlausstieg gefährden etablierte Wertschöpfungsketten und setzen hunderttausende Industriearbeitsplätze aufs Spiel.“

Dadurch würde die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie aufs Spiel gesetzt, ohne CO2 im europäischen Verbund einzusparen. Um Wohlstands- und Arbeitsplatzverluste zu vermeiden, sollte die Einhaltung der internationalen und europäischen Klimaschutzziele mit technologieneutralen, marktwirtschaftlichen und europäisch ausgerichteten Instrumenten statt mit nationaler Symbolpolitik und überzogenen staatlichen Eingriffen vorangetrieben werden.

 

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