05. Juli 2018
Wirtschaftsrat: Wechselseitige Zollfreiheit für Autoindustrie schafft Ausweg aus Handelskonflikt
Wolfgang Steiger: USA und EU brauchen einen konstruktiven Umgang miteinander

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. sieht die aktuellen Entwicklungen im Handelsstreit hin zu einer zollfreien Lösung als positiv. „Der vollständige Verzicht auf Zölle beim Im- und Export von Autos zwischen den USA und Europa würde ein wichtiges Signal für offene Märkte und freien Handel setzen. Außerdem stellt es die Grundlage für einen aufrechten Umgang zwischen den zwei Wirtschaftsmächten dar. Im Fokus der transatlantischen Beziehungen muss eine Handelspolitik, die auf Vertrauen und einer offenen Diskussionskultur basiert, stehen. Die Logik ´Die Macht des Stärkeren ´ kann bei solch einem wichtigen Thema nicht die Überhand gewinnen“, sagt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. Bisher werden von der EU US-Autos mit 10 Prozent Einfuhrzöllen belegt, entgegengesetzt sind es nur 2,5 Prozent.


Der Ausbau internationaler Handelsabkommen sieht der Wirtschaftsrat weiterhin als oberste Priorität an. „Langfristig gesehen muss es das Ziel sein, nicht nur mit den USA, sondern auch mit allen anderen strategischen Partnern, Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen globalen Wettbewerb anheizen“, betont Wolfgang Steiger. Das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada etwa verbessere den Zugang deutscher Unternehmen zum kanadischen Markt erheblich und exportiere zugleich hohe europäische Standards anstatt sie abzusenken. Auch mit Japan als der zweitwichtigste Handelspartner in Asien für Deutschland und die EU sollte das Abkommen Jefta voran gebracht werden, womit die größte Freihandelszone der Welt entstehen kann.

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