22. April 2021
Wertschöpfungspotential von KI kann nur mit innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen voll genutzt werden
Wirtschaftsrat in Reuters: Es darf keine Überregulierung der KI geben

Der Wirtschaftsrat warnt davor, den von der Europäischen Kommission vorgestellten Regulierungsrahmen für Künstliche Intelligenz (KI) im weiteren Verfahren zu verschärfen, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete. Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für die europäische Wirtschaft, ihr enormes Wertschöpfungspotential sichert den Wohlstand künftiger Generationen. Die EU-Kommission will globale Standards für künstliche Intelligenz setzen: Deshalb hat sie einen strengen Entwurf für Regeln zum Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) vorgelegt und will die meisten Überwachungsmaßnahmen verbieten. Die Computer and Communications Industry Association warnt wie der Wirtschaftsrat davor, dass dies für Firmen und Nutzer nicht zu mehr Bürokratie führen darf. Deshalb dürfe nicht derselbe Fehler wie an anderer Stelle wiederholt und bereits im Vorfeld etwa wegen Datenschutzbedenken zu enge gesetzliche Grenzen gezogen werden.

Der Wirtschaftsrat setzt sich mit Nachdruck für möglichst technologieneutrale, industriefreundliche und EU-weit harmonisierte Rahmenbedingungen ein. Neue Regulierungen müssen an bestehendes EU-Recht anknüpfen. Noch mehr Bürokratie wäre ein Hemmschuh für Innovationen in der europäischen Wirtschaft. Ziel muss es sein, in Europa ein KI-Ökosystem ohne gravierende staatliche Eingriffe zu entwickeln. Einen Flickenteppich nationaler Regulierungen gilt es unbedingt zu verhindern. Der Fokus müsse auf den Chancen und nicht auf den Risiken dieser Technologie liegen. Der von der EU-Kommission vorgelegte Regulierungsentwurf für manche KI-Anwendungen  würde bereits eine drastische Verschärfung bedeuten, obwohl von ihnen kein Risiko ausgeht, da sie nicht selbstlernend sind.

Den kompletten Reuters-Artikel auf Finanzen.net vom 21.04.2021 lesen Sie hier.

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