21. August 2018
Wirtschaftsrat zu den Debatten um Rente und Hartz-IV-Sanktionen breit in den Medien
Wolfgang Steiger unter anderem in BILD, WELT und tagesschau.de

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. lehnt in BILD und WELT die aktuelle Forderung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz nach einer Untergrenze für das Rentenniveau bis 2040 strikt ab. Generalsekretär Wolfgang Steiger bezeichnete den Plan als „groben Verstoß gegen den Generationenvertrag. Die Zeche dafür muss dann der junge Beitragszahler schultern.“ Wie das Prognos-Institut berechnet hat, würde die SPD-Forderung nach einer Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent den Beitragszahler bis 2040 rund 650 Milliarden Euro kosten. Zudem steigen die nötigen Mehrausgaben ab 2030 exponentiell.
Auf tagesschau.de erklärte Wolfgang Steiger zum Vorstoß von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Hartz-IV-Sanktionen für jüngere Menschen abzuschaffen: "Wer jung ist, kann meist auch arbeiten oder sich zumindest zu den eher seltenen Pflichtterminen der Arbeitsagentur bewegen". Der Wirtschaftsrat spricht sich dafür aus, an den Sanktionen festzuhalten, um dauerhafte Hartz-IV-Karrieren zu verhindern. "Immerhin wollen die jungen Damen und Herren etwas von der Gemeinschaft aller Steuer- und Beitragszahler", sagt Wolfgang Steiger.

Statt neuen sozialen Wohltaten fordert der Wirtschaftsrat mehr Transparenz in der Altersvorsorge durch ein säulenübergreifendes Renten-Informationssystem, das sämtliche Alterseinkünfte berücksichtigt. „Denn 70 Prozent aller beschäftigten Alleinstehenden und 86 Prozent aller Paare sorgen vor indem sie in Riester-, Rürup- und Betriebsrenten sowie Renten- und Lebensversicherungen einzahlen“, erklärt Wolfgang Steiger. Damit ein solches System unabhängig von politischer Einflussnahme ist, muss die Renten-Information von einem neutralen Anbieter bereitgestellt werden und auf Knopfdruck verfügbar sein.

 

Lesen Sie hier den Renten-Artikel in der BILD und hier den Bericht zur Hartz-IV-Debatte auf tagesschau.de.

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