04. April 2014
Wirtschaftsrat zu Gast bei der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf
Außergewöhnlich war dieser Freitagnachmittag für die Mitglieder der Sektion Warendorf des Wirtschaftsrates, denn die Unternehmer waren zu Gast bei der Bundeswehr. Zeit genommen hatte sich der Kommandeur der Sportschule in Warendorf, Oberst Bernd Grygiel, nicht nur für ein gemeinsames Mittagessen in der Mannschaftsküche, sondern auch für alle Fragen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region über seine Einrichtung.
(Foto: Wirtschaftsrat)

Zuvor jedoch gab Oberst Grygiel einen Überblick über die Geschichte und die Aufgaben der Sportschule sowie des Sportmedizinischen Institutes der Bundeswehr. In der Öffentlichkeit seien die Sportschule in Warendorf und ihr zweiter Standort in Sonthofen bekannt als Trainingsstätte für Spitzensportler. Tatsächlich aber, so erfuhren die Teilnehmer, sei der Aufgabenbereich weit größer. So durchliefen die Offizieranwärter eine Ausbildungseinheit um als Multiplikatoren für die Sportausbildung in den Einheiten zur Verfügung zu stehen. Ganz besonders bei zivilen Sportvereinen begehrt seien Soldaten, die an der Sportschule einen Übungsleiterschein erworben hätten. Mehr Gewicht habe in der letzten Zeit Sporttherapie nach Einsatzschädigung erhalten, erklärte der Kommandeur. Hier kooperiere man eng mit dem ebenfalls hier ansässigen Sportmedizinischen Institut unter seinem Leiter, dem Oberstarzt Dr. Andreas Lison. 

 

Beim Rundgang über die Anlage gewannen die Teilnehmer einen Eindruck über die beachtliche Größe und Ausstattung der Sportstätten. Von einer wettkampftauglichen Vielseitigkeitsanlage für den Pferdesport, über Fußballplätze und Wettkampfschwimmbecken mit Schwimmerinformationssystem, bis hin zu einer sich im Umbau befindlichen Leichtathletikhalle, in der neben Stabhochsprung auch Speer- und Diskuswerfen trainiert werden kann, reicht das Angebot, das auch von zivilen Spitzensportler gerne genutzt wird.