18. Juni 2008
Wirtschaftstag 2008
„Wachstumsmotor Weltwirtschaft: Chancen ergreifen - Risiken beherrschen“

Vor 60 Jahren legte Ludwig Erhard mit der Aufhebung der Preiskontrollen und der Währungsreform das Fundament für die Soziale Marktwirtschaft. Offene Weltmärkte und eine starke Position Deutschlands im Außenhandel waren ihm von Beginn an als Grundvoraussetzungen für wirtschaftlichen Wohlstand besonders wichtig. Das hohe Globalisierungstempo, die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten, der sich verschärfende Wettbewerb um Ressourcen sowie die Bekämpfung des Klimawandels stellen Deutschland und die Weltwirtschaft heute vor gewaltige neue Herausforderungen.

Damals wie heute kommt es darauf an, aufkeimenden Protektionismus zu bekämpfen und eine freiheitliche Weltwirtschaftsordnung gegen wachsenden Staatsdirigismus zu verteidigen. Zugleich bleiben vor allem die Industrieländer gefordert, ihre nationalen Reformaufgaben zu bewältigen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und der Abstieg der Mittelschicht lassen sich nur verhindern, wenn die Bürger und Unternehmen in die Lage versetzt werden, die Chancen der Globalisierung zu nutzen.

Vorfahrt für Wachstum und Innovationen ist das Gebot der Stunde, um Deutschlands und Europas Spitzenstellung erfolgreich zu festigen.

Präsidium und Bundesvorstand haben den Wirtschaftstag 2008 deshalb unter das Leitthema gestellt:

"Wachstumsmotor Weltwirtschaft: Chancen ergreifen - Risiken beherrschen"

Zur Eröffnung des Wirtschaftstages spricht die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel MdB. Daran schließen sich die Vorträge des Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Durao Barroso, sowie des Gründers und Vorstandsvorsitzenden von Better PLC, Shai Agassi, an.

Für die Abendveranstaltung konnten wir neben dem Außenminister von Schweden, Carl Bildt, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Commerzbank AG und Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Banken, Prof. Dr. h.c. Klaus-Peter Müller, gewinnen, den wir für seine Verdienste um die Festigung der Sozialen Marktwirtschaft in Europa mit der Ludwig-Erhard-Gedenkmünze in Gold auszeichnen werden.

Über Ihre Teilnahme und aktive Mitwirkung an den Diskussionen des Wirtschaftstages 2008 würden wir uns freuen.