16. Juni 2009
Wirtschaftstag 2009
„Markt und Wachstum stärken - Verantwortung für Deutschlands Mitte“

60 Jahre nach der Einführung unserer Sozialen Marktwirtschaft und 20 Jahre nach dem Mauerfall steht Deutschland wieder vor einer besonderen Bewährungsprobe. Nicht nur bei der Überwindung der Wirtschafts- und Finanzkrise, sondern auch für die erneute Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft und der bürgerlichen Mitte haben Wirtschaft und Politik gemeinsame Verantwortung.

Die Krise hat vor allem drei Ursachen: das Verhalten einiger Banker und Manager, die hochkomplexe Papiere leichtfertig an- und verkauft haben, das Regulierungs- bzw. Aufsichtsversagen auf den Finanzmärkten sowie die expansive Geld- und Fiskalpolitik wichtiger Industrieländer. Von einem Scheitern der Sozialen Marktwirtschaft kann dagegen nicht die Rede sein. Der Staat ist weder der bessere Banker noch Unternehmer.

Neuer Protektionismus, flächendeckende Subventionierung und das Abrutschen in die Staatswirtschaft müssen verhindert werden. Die jüngste Annäherung wichtiger europäischer Partnerländer und der Vereinigten Staaten an unsere Wirtschafts- und Werteordnung der Sozialen Marktwirtschaft ist eine große Chance, die wir selbstbewusst nutzen sollten.

Präsidium und Bundesvorstand haben den Wirtschaftstag 2009 deshalb unter das Leitthema gestellt:

"Markt und Wachstum stärken - Verantwortung für Deutschlands Mitte"


Zur Eröffnung des Wirtschaftstages spricht der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg. Als weitere Redner erwarten wir Anders Borg, den Finanzminister Schwedens und mit Beginn der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft zum 1. Juli 2009 auch neuer Präsident des ECOFIN-Rates, sowie den Vorsitzenden der Expertengruppe "Neue Finanzarchitektur", Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing.

Den Höhepunkt der Abendveranstaltung bildet die Grundsatzrede der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel MdB. In Anwesenheit der Bundeskanzlerin werden wir den Vorsitzenden des Vorstands der BASF SE, Dr. Jürgen Hambrecht, für seine unternehmerischen Leistungen und die Verdienste um die Festigung der Sozialen Marktwirtschaft mit der Ludwig-Erhard-Gedenkmünze in Gold auszeichnen. Über Ihre Teilnahme und aktive Mitwirkung an den Diskussionen des Wirtschaftstages 2009 würden wir uns freuen.