07. Mai 2013
Wohin entwickelt sich die politische Landschaft der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2013?
Bericht aus Berlin mit Thomas Strobl MdB, Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag
„Wir brauchen steuerliche Entlastungen. Links der CDU werden fundamentale Belastungen, wie die Einführung der Vermögenssteuer und Verschärfung der Erbschaftssteuer geplant, die bis an die Substanz der Unternehmen reichen. Dies zerstört den Mittelstand. Auch bürokratische Entlastungen, wie z.B. die zehnjährigen Aufbewahrungsfristen, sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung zu hinterfragen“, leitete Dr. Ulrich Zeitel, Landesvorsitzender und Mitglied des Präsidiums des Wirtschaftsrates, die Veranstaltung im Hause der ILLIG Maschinenbau GmbH & Co. KG Heilbronn ein.
Karl Schäuble im Dialog mit Landesvorsitzendem Dr. Ulrich Zeitel (Foto: Wirtschaftsrat)

Die ILLIG Maschinenbau GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Anbietern mit dem weltweit umfangreichsten Lieferprogramm von Maschinen und Werkzeugen für die Thermoformung und Verpackungstechnik. Aus thermoplastischen Kunststoffen stellen Kunden des Unternehmens in über 80 Ländern anspruchsvolle und hochpräzise Formteile her.

Im Rahmen des politischen Meinungsaustauschs der Sektion Heilbronn konnten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer der Sektion Heilbronn über die aktuellen Entwicklungen der Politik auf Bundes- und Landesebene aus erster Hand informieren und in diesem exklusiven Rahmen mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands direkt ins Gespräch kommen.

Thomas Strobl MdB, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag, hat angesichts der Wahl zum Bundestag im September 2013 von den derzeitigen Entwicklungen der Bundespolitik berichtet.

Sektionssprecher Bernd Georg Rathke (Foto: Wirtschaftsrat)

Er wies die kommende Bundestagswahl als bedeutende Richtungswahl aus. Die Wähler haben die Wahl: zwischen Vergemeinschaftung der Schulden statt einem stabilem Euro, Politik auf Pump statt solider Staatsfinanzen, Steuerbelastungen statt –entlastungen, Staatswirtschaft statt Zutrauen in die Betriebe und Unternehmen. Die Union tritt ein für einen soliden Weg von Stabilität und Wachstum, Sicherheit und Konsolidierung, die grün-roten Steuerpläne gehen hingegen einen ganz anderen Weg: „Dies geht an die Substanz, insbesondere baden-württembergischer Unternehmen und Familienbetriebe, und ist ein Angriff auf den Mittelstand Baden-Württembergs“, beurteilte er die Planungen von Rot-Grün auf Bundesebene. „Auf europäischer Ebene droht die Einführung von Eurobonds und einer Vergemeinschaftung der Schulden und der Umwandlung Europas in eine Transferunion“.

„Heute hörten wir „kein sowohl, als auch“, sondern klare und deutliche Worte“, schloss Bernd Georg Rathke den Abend dankend ab und appellierte bei den anwesenden Unternehmern dafür, entschieden für das Modell der Sozialen Marktwirtschaft einzutreten.

Thomas Strobl MdB (Foto: Wirtschaftsrat)