15. Februar 2016
Wolfgang Steiger in der WELT: Schengenraum sichern
„Zusammenbrechen des Schengen-Abkommens wäre für Deutschland besonders schädlich“

Generalsekretär Wolfgang Steiger warnt in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“, vor einem Auseinanderfallen des Schengen-Raums. „Ein Zusammenbrechen des Schengen-Abkommens wäre für Deutschland besonders schädlich, zumal das Land 60 Prozent seines Außenhandels mit der EU abwickelt“, so Wolfgang Steiger. Weil Griechenland seine Pflicht zur Sicherung der EU-Außengrenze vernachlässige, sei Schengen schon jetzt schwer angeschlagen. „Sollte es erneut keine europäische Einigung in der Flüchtlingsfrage geben, müsste Griechenland aus dem Schengen-Raum ausgeschlossen werden", zitierte das Blatt Wolfgang Steiger. 

Für Deutschland sind die Kosten zeitlich begrenzter Grenzschließungen geringer als die Fortsetzung der derzeitigen Politik der offenen Tür – und die Gefahr eines möglichen Auseinanderfallens des gesamten Schengen-Verbundes. Der volkswirtschaftliche Schaden bei einer befristeten Einführung von Grenzkontrollen gegenüber Einzelmitgliedern der EU ist geringer als oft behauptet.

 

Letztlich müsste Deutschland seine Grenzen nach West- und Nordeuropa ebenso wenig kontrollieren wie gegenüber den beiden wichtigsten EU-Partnern Frankreich und den Niederlanden. „In eine Gesamtbetrachtung der volkswirtschaftlichen Kosten müssen zudem auch die Folgekosten für die Integration sowie Sozialausgaben für nicht integrierbare Zuwanderer einbezogen werden“, mahnte Wolfgang Steiger.

 

 

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