17. März 2017
Wolfgang Weisskopf: ICE-City Erfurt - Das Eine tun, ohne das Andere zu lassen und zwar rasch
Wirtschaftsrat Sektion Erfurt: Jahrhundertchance ICE-Knoten/ICE-City Erfurt auf nachhaltig richtigem Weg. Nun umgehend das eine - ICE Ost - tun, ohne das andere - ICE West - zu lassen!

„Die LEG Thüringen als Projektentwickler ist mit ihrem Projekt ICE Ost auf dem richtigen Weg, eine zukunftsweisende Verknüpfung von moderner Urbanität mit einer der schönsten Altstädte Deutschlands in Erfurt zu schaffen. Mit der Strategie, eine moderne und wirtschaftliche Wohn- und Geschäftsinfrastruktur schaffen, welche die Region Erfurt insgesamt und insbesondere durch eine Verzahnung die anerkannt anziehende Altstadt der Landeshauptstadt weiter heraushebt, werden die Attraktivität und damit die Wettbewerbsfähigkeit Erfurts als Lebens- und Wirtschaftsstandort gesteigert“, begrüßt Dr. Wolfgang Weisskopf, Sprecher der Sektion Erfurt im Wirtschaftsrat Deutschland, den Projektverlauf. Gerade die Berücksichtigung sich verändernder Lebens- und Arbeitsumstände der modernen nachfolgenden Generationen sei hier vorbildlich. In der Informationsveranstaltung im Rahmen der monatlichen Frühstücksgespräche der Stadtsektion der unabhängigen Unternehmervereinigung stellte der seit dem Einstieg der LEG in 2014 verantwortliche Projektleiter Thomas Coburger am gestrigen 16. März 2017 im Victor’s Residenz Hotel Erfurt den knapp 20 Mitgliedern und Gästen Stand, Etappen und Visionen vor.

 

In seiner These, dass aufgrund der dezentral und damit getrennten Lage von Messezentrum, Steigerwaldstadion als Multifunktionsarena und Hotelkapazitäten mit dem Mitte 2017 beginnenden Hotelneubau in der ICE-City Ost, das gesamte Erfurt der Tagungs- und Kongressstandort sein, lag auch der Tenor, damit und mit unterstützenden, bejahenden öffentlichen Aussagen der Akteure dennoch maximal mögliche Effekte zu erzielen. Trimodale Erreichbarkeit mit Auto, Bahn und Flugzeug und die damit verbundene und durch die ICE-City verwirklichbare Verbindung von Urbanität in Form des modernen Wohn- und Geschäftszentrums und Individualität der Erfurter Altstadt und des Stadtgebietes seien gewinnende Argumente für den Geschäfts-, Tagungs- und Kongressstandort.

 

Ebenso so wichtig sei aber nach den Worten Weisskopfs, dass die Stadt Erfurt nicht weiter einer vordringlichen Anbindung des Bereich ICE West insbesondere dem Filetstück „Krieger Fläche“ im Weg steht. Vor allem müsse Investoren der rote Teppich ausgerollt werden, anstatt, wie zuletzt bei Decathlon, Investoren unnötige Hindernisse in den Weg zu legen. Nur so ließe sich verhindern, dass das Bahnhofsquartier weiter von der städtischen Entwicklung abgehängt wird und sichern, dass sich das moderne urbane ICE Ost-Quartier mit der Altstadt Erfurt verbinden kann.

Kontakt
Andreas Elm von Liebschwitz
Landesgeschäftsführer
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