30. Juni 2017
Zukunftsaussichten des Technologiestandorts Karlsruhe
Politisch-unternehmerischer Mittagstisch mit kommunalpolitischem Schwerpunkt
Unternehmer/-innen diskutieren mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion und dem Kreisvorsitzenden sowie Bezirksvorsitzenden der Jungen Union Nordbaden im Schloßhotel in Karlsruhe
Johannes Georg Voll, Sprecher der Sektion Karlsruhe/Bruchsal begrüßt die Referenten. (Foto: Wirtschaftsrat)

„Wie ist Karlsruhe für die Zukunft aufgestellt, so gerade im Hinblick auf Infrastruktur, Gewerbetriebende, kommunaler Haushalt sowie Verschuldung, IT und Cyber-Security?“ eröffnete Sektionssprecher Johannes Georg Voll den kommunalpolitisch orientierten Mittagstisch im Schloßhotel in Karlsruhe.

 

Antworten auf diese Fragen gaben Tilman Pfannkuch, der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion in Karlsruhe, sowie Frederik Hübl, Kreisvorsitzender der Jungen Union Karlsruhe. In kleiner Runde wurde während einem gemeinsamen Mittagessen über reale und mögliche Zukunftsaussichten für Karlsruhe und Region diskutiert.

 

Karlsruhe ist mit gut 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg. Nicht nur das „Recht“ hat hier seinen Sitz, sondern auch die IT Branche entwickelt sich zu einem der wichtigen Cluster in der Stadt. 

Frederik Hübl, Kreisvorsitzender der Jungen Union Karlsruhe und Tilman Pfannkuch, Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Karlsruhe. (Foto:Wirtschaftsrat)

Für die Stadt Karlsruhe ist Mobilität eines der wichtigsten Felder und sollte laut Pfannkuch in der Politik ganz vorne stehen. Auch Hübl hat eine eigene Meinung zu Themen der Mobilität. Beispielhaft ist er überzeugt, dass man in den nächsten Jahren mit der Elektromobilität weit kommen kann und ist bezügliche deren Entwicklung, Einführung und Marktreife sehr optimistisch eingestellt.

 

Karlsruhe spielt hierfür eine ganz zentrale Rolle, denn in Zukunft wird es nicht mehr auf die klassischen Gebiete der Automobilindustrie ankommen, sondern die Entwicklung von Technologien und Software wird weiter in den Vordergrund rücken. Weiterhin argumentierte Hübl, dass die Start-Up Entwicklung durch niedrigere Semesterpreise für ausländische Studenten deutlich steigen würde und somit die Entwicklung der Technologie vorangetrieben würde.

 

Die Karlsruher Unternehmerinnen und Unternehmer gewannen exklusive Einblicke und vor allem ein ganz anderes Verständnis für drängende kommunalpolitische Themen.