08. Oktober 2019
Zurück zu den Fakten - (Klima-)Politik wissensbasiert gestalten
Landesvorsitzender Mihajlo Kolakovic: Unternehmerverantwortung braucht Planungssicherheit durch verlässlich gestaltete Rahmenbedingungen

Anstelle des überbordenden Moralisierens verlangen Thüringens Unternehmer nicht nur in den Klimadebatten einen sachlichen und auf Fakten beruhenden öffentlichen Diskurs. Politik habe deutlich zu machen und danach zu handeln, dass die Werte zuerst erarbeitet werden müssen, bevor sie dann für Investitionen sowie Sozial-, Umwelt- und weitere Politikfelder aufgewendet werden.

 

„Es steht außer Frage, der Unternehmer will und kann sich seiner Verantwortung für den Betrieb und damit für seine Mitarbeiter und für den Standort nicht entziehen. Das beinhaltet Fragen der Unternehmensnachfolge, der Investitionen, der Fachkräftegewinnung und ebenso auch der Standortwahl. Dafür braucht es seitens der Politik verlässlich gestaltete Rahmenbedingungen“, formuliert Mihajlo Kolakovic, Landesvorsitzender Wirtschaftsrat Thüringen, den Maßstab für eine die Wirtschaft unterstützende Politik.

 

Darin sieht er sich einig mit Michael-Benedikt Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach, der die Rückkehr zu dem Politikstil anmahnte, der den Erfolg des heute als „Wirtschaftswunder“ bezeichneten Aufschwungs der damaligen Bundesrepublik begründete. Die ungeteilte Zustimmung der Mitglieder und Gäste der Sektion Westthüringen im Wirtschaftsrat Deutschland erntete der Finanz- und Wirtschaftsexperte für seine Einschätzung, dass sich zur Zeit Politik und Öffentlichkeit sektiererisch verhielten. Jedoch müssten Fakten und Wissen in der Klimadebatte im Vordergrund stehen und nicht Klima-Religion und Pseudo-Glaube. Nur so ließen sich notwendige Maßnahmen von sinnlosem Aktivismus unterscheiden, der derzeit an vielen Stellen an den Tag gelegt wird.

Kontakt
Andreas Elm von Liebschwitz
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Thüringen
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