Themengebiete des Wirtschaftsrates

Internationale Wirtschaftspolitik Internationale Wirtschaftspolitik Die starke internationale Verflechtung der deutschen Wirtschaft ist ein wesentlicher Pfeiler für Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Exporte machen etwa die Hälfte des deutschen Bruttosozialproduktes aus. Der Außenhandel sichert in Deutschland fast zehn Millionen Arbeitsplätze.

Europäische Finanzmarkt- und Währungspolitik Europäische Finanzmarkt- und Währungspolitik Die EU-Schuldenkrise hat uns vor Augen geführt, dass die EU ohne ausreichendes politisches Fundament ein Schönwettersystem bleibt. Nur mit einem zuverlässigen Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte, einer weiteren Schärfung des Stabilitätspaktes und einem Paradigmenwechsel hin zu nachhaltigen öffentlichen Haushalten kann es gelingen, die Stabilität des Euro dauerhaft zu sichern.
Steuern Steuern Die Haushaltskonsolidierung sowie die zur Einhaltung der verfassungsrechtlichen Schuldenbremse notwendige dauerhafte Rückführung der Neuverschuldung hat die christlich-liberale Regierung nach der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 zu ihrem Gütesiegel dieser gemacht. Dieser Kurs zur Schaffung nachhaltiger Staatsfinanzen muss auch von der Großen Koalition konsequent fortgesetzt werden.Parallel müssen das deutsche Steuerrecht und spürbar vereinfacht und der Bürokratieabbau weiter vorangetrieben werden.
© Bertold Werkmann / Fotolia.de Familienunternehmen und Mittelstand
Die Stärke der deutschen Wirtschaft ist in ihren Familienunternehmen begründet. Neun von zehn Unternehmen hierzulande befinden sich in Familienhand. Sie repräsentieren fast 50 Prozent aller steuerpflichtigen Umsätze und beschäftigen mehr als die Hälfte aller steuerpflichtigen Arbeitnehmer. Gleichwohl genießen Familienunternehmen in der politischen wie öffentlichen Wahrnehmung nicht immer die Beachtung, die ihnen vor dem Hintergrund ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung zustehen müsste.

Arbeitsmarkt und Alterssicherung Arbeitsmarkt und Alterssicherung Seit zehn Jahren ist Deutschland die Wachstums- und Beschäftigungslokomotive Europas. Aktuell bietet kein anderer EU-Staat seinen Bürgern so günstige Erwerbschancen. Doch statt den mit den Agenda-Reformen eingeleiteten erfolgreichen Kurs hin zu einem flexibleren Arbeitsmarkt sowie einem längeren Berufsleben fortzusetzen, vollführt die Bundesregierung eine Kehrtwende.

Wachstum und Innovation Wachstum und Innovation Laut jüngsten Erhebungen der OECD gehört die Bundesrepublik zur weltweiten Spitzengruppe der fünf Länder, die am meisten in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Auch die Verbesserungen für Unternehmensgründungen, etwa bei den Verlustvorträgen, verdienen eine besondere Würdigung. Gleichzeitig stellen die Digitalisierung und der demografische Wandel unsere Wirtschaft und unser Bildungssystem vor neue Herausforderungen. Ein wirtschaftlich erfolgreiches Deutschland muss Vorreiter der Digitalisierung werden, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und sich als Spitzenstandort für Forschung und Entwicklung zu etablieren.
Internet und Digitale Wirtschaft Internet und Digitale Wirtschaft Cloud Computing, Internet der Dinge, Big Data, vernetzte Produktion – diese Schlagworte sind keine Zukunftsmusik. Das digitale Zeitalter hat begonnen, die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Um weiterhin international wettbewerbsfähig zu sein und die Grundlage unseres wirtschaftlichen Erfolges und somit unseres Wohlstandes zu sichern, müssen wir die Chancen ergreifen, die uns das Internet und das digitale Zeitalter eröffnen.

Gesundheitswirtschaft Gesundheitswirtschaft Die Bevölkerungsalterung, der medizinische Fortschritt und die Digitalisierung sind die zentralen Herausforderungen für das deutsche Gesundheitssystem. Eine hochwertige und gleichzeitig bezahlbare medizinische Versorgung lässt sich nur durch ein leistungsfähiges Gesundheitswesen und eine starke Gesundheitswirtschaft realisieren. Diese wichtige Innovationsbranche gilt es zu erhalten und weiterzuentwickeln, damit sie dauerhaft zu Wohlstand und Wachstum der deutschen Wirtschaft und der Bevölkerung beitragen kann.
Energiepolitik Energiepolitik Energie muss bezahlbar bleiben und jederzeit sicher fließen können. Damit wir auch in Zukunft weltweit an der Spitze der Wirtschaftsnationen stehen, muss die dritte Energiewende innerhalb von nur elf Jahren gelingen. Für das Industrieland Deutschland – aber auch für die Bürger – gibt es nichts Schlimmeres als neue Planungsunsicherheit.
Umweltpolitik Umweltpolitik Wirtschaftlichkeit und Augenmaß müssen wieder zum Maßstab in der Umweltpolitik werden. Es darf nicht länger sein, dass staatliche Vorgaben gerade die Teile der Wirtschaft immer stärker belasten, die innovative Lösungen zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz entwickeln. Einen Riss in der Wertschöpfungskette durch die Abwanderung ganzer Industriezweige kann sich Deutschland nicht leisten.
Bau, Immobilien und Smart Cities<br /> Bau, Immobilien und Smart Cities
In der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nimmt die Komplexität der Handlungsherausforderungen, gleichzeitig aber der Einfluss der nationalen und europäischen Vorgaben so schnell zu wie in keinem anderen Wirtschaftszweig. Die lebenswerte Gestaltung von Städten und Gemeinden, der fortschreitende demographische Wandel, die Erfüllung der Klimaschutz- und Ressourceneffizienzziele sowie die notwendig gewordenen Regulierungen des Finanzmarktes stellen die Branchen vor enorme Herkulesaufgaben.

Verkehr, Infrastruktur, Mobilität 4.0<br /> Verkehr, Infrastruktur, Mobilität 4.0
Mobilität ist der Motor der Wirtschaft und Ausdruck der Freiheit, sie schafft Wohlstand und ist für einen reibungslosen globalen Güterverkehr unverzichtbar. Dies gilt für unser Land, das vom internationalen Warenaustausch lebt, in besonderem Maße. Die Anforderungen, die an die Mobilität von morgen gestellt werden, sind vielfältiger als noch in den vergangenen Jahrzehnten: Sie muss klimafreundlicher und Ressourcen schonender sein und zugleich die individuellen Bedürfnisse einer immer arbeitsteiligeren Wirtschaft erfüllen.

© pressmaster / Fotolia.de Junge Generation Sinkende Geburtenraten, eine alternde Bevölkerung, die Erhöhung des Renteneintrittsalters – der demografische Wandel stellt die Junge Generation vor besondere Herausforderungen. Heute wird keine politische Entscheidung getroffen, die die junge Generation nicht direkt betrifft oder betreffen wird. Umso wichtiger ist es, dass die langfristigen Auswirkungen aktueller Entscheidungen auf die nachfolgenden Generationen hinreichend berücksichtigt werden. Dies beginnt bei den Entscheidungen zu den Staatsfinanzen, geht über die Rentenpolitik bis hin zu den entscheidenden Investitionen in die Zuikunft. Hier heißt es früh ansetzen, um Generationengerechtigkeit zu verwirklichen.
Industriebeirat Industriebeirat Der Industriebeirat tritt für eine ordnungspolitisch-geleitete Industriepolitik im Sinne der sozialen Marktwirtschaft ein und erarbeitet konkrete Handlungsfelder und -empfehlungen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Investitionstätigkeit am Industriestandort Deutschland zu stärken. Zu den ausgewählten Mitgliedern des Gremiums zählen Geschäftsführer und Vorstände führender Unternehmen, namhafte Vertreter der Verbände und der Wissenschaft sowie hochrangige politische Entscheidungsträger.
Handel, Ernährung und Verbraucherschutz Handel, Ernährung und Verbraucherschutz Die fortlaufende Versorgung der Bevölkerung mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln zu angemessenen Preisen ist einer der großen Erfolge der Sozialen Marktwirtschaft. Der Lebensmitteleinzelhandel und die Ernährungswirtschaft in Deutschland erfüllen den Versorgungsauftrag vorbildlich, gleichzeitig zählen sie zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren unseres Landes. Um die Errungenschaft des Ernährungswohlstandes auch in Zukunft zu sichern, gilt es diese Branchen zu stärken.
Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft