Landesverband Sachsen-Anhalt

Unternehmerischen Sachverstand gebündelt in die Politik tragen

"Dieses Land hat immer noch kluge Köpfe und fleißige Hände, es ist wohlgeordnet und verlässlich, reich an Erfahrung und Kenntnissen, kulturell vielfältig und aktiv – und, was das wichtigste ist, es ist frei".

(Alfred von Herrhausen, 1988/89, Produktionsstandort Deutschland in Gefahr?)


Liebe Mitglieder und Freunde des Wirtschaftsrats Sachsen-Anhalt,

 

der Corona Shutdown hat uns alle unerwartet und einschneidend getroffen. Wir alle kämpfen täglich hart darum, die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Gerade vor dem Hintergrund vieler Unwägbarkeiten und sich stetig ändernder zentraler Rahmenbedingungen können wir nicht klar definieren, vor welche Herausforderungen wir in den nächsten Monaten gestellt werden und wie die wirtschaftliche Gesamtsituation sich entwickeln wird. Obwohl Deutschland im Vergleich der großen westlichen Industriestaaten derzeit am glimpflichsten durch die Corona-Pandemie kommt, ist bis zum Jahresende ein scharfer Einbruch der wirtschaftlichen Leistung zu erwarten. Der Sachverständigenrat korrigierte seine im März 2020 gestellte Prognose für den Rückgang der Wirtschaftsleistung in den letzten Tagen von 2,8 Prozent auf 6 bis 7 Prozent. Es drohen einen massive Insolvenzwelle, der Verlust von Millionen Arbeitsplätzen und ein erheblicher Wohlstandsverlust für viele Bürger unseres Landes.  

 

Aber: Auch in diesen Zeiten stehen der Landesvorstand und die neue Landesgeschäftsführerin Barbara Splitthoff Ihnen als Mitglied des Wirtschaftsrats fest zur Seite, um Ihre unternehmerischen Interessen im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft zu vertreten!

Im engen Austausch mit dem Ministerpräsidenten und dem Wirtschaftsminister unseres Landes haben wir uns in den letzten Wochen für die unternehmerischen Interessen in unserem Bundesland eingesetzt und Handlungsempfehlungen gegeben.

 

Es gilt momentan insbesondere zu verhindern, dass die derzeitige Liquiditätskrise vieler Unternehmen zu einer ausufernden Insolvenzkrise wird. Hierzu muss die Balance gelingen, einerseits ein Wiederanlaufen der wirtschaftlichen Aktivität zu unterstützen und andererseits das Risiko einer zweiten Infektionswelle möglichst gering zu halten. Über geeignete Maßnahmen und Umsetzungen für die Unternehmer sind wir mit der Landespolitik im ständigen Dialog, um die Unternehmen im Land zu schützen und zu unterstützen.

 

Um Ihre unternehmerischen Positionen, Bedürfnisse und Interessen noch intensiver zu stärken, möchten wir noch enger mit Ihnen in den Austausch treten und würden daher gerne wissen, wie es Ihnen als Unternehmer in der derzeitigen Situation geht, wie wir Ihnen praktisch direkt helfen können und an welcher Stelle Sie konkret noch Handlungsbedarf sehen.

 

Gerne können Sie dazu unsere Landesgeschäftsführerin Barbara Splitthoff persönlich und vertraulich direkt telefonisch in der Landesgeschäftsstelle oder per Email unter b.splitthoff@wirtschaftsrat.de erreichen.

 

Bitte nutzen Sie dieses Angebot. Wir brauchen Ihre Hinweise aus der täglichen Praxis für wichtige Gespräche und Weichenstellungen. Gerade jetzt, wenn Entscheidungen national, international und auf europäischer Ebene für die Zukunft getroffen werden, brauchen wir Ihre Mitarbeit und Ihre unternehmerische Perspektive für eine gute und positive Zukunft in unserem Land. Gerade im ständigen Austausch mit der Politik wurden in der Krisensituation vom Wirtschaftsrat viele konkrete Verbesserungen für die Unternehmen erreicht.

 

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat sich in seiner Sitzung am 3. Juni 2020 auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt. Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen.

 

Darin wurden viele Forderungen des Wirtschaftsrats in der Steuerpolitik, der Haushaltspolitik, der Mittelstandspolitik, der Innovationspolitik, der Energie- und Klimapolitik, der Sozial- und Gesundheitspolitik und der Entbürokratisierung aufgegriffen und umgesetzt.

 

Nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie war der Wirtschaftsrat der Impulsgeber für wichtige Entscheidungen, wie den Liquiditätshilfen, der Stärkung der Krankenhäuser, der Neuordnung des Insolvenzrechts und der Abwehr von Corona-Bonds und der damit einhergehenden Zerstörung der Europäischen Finanzstatik.  Bereits in den ersten Wochen der Pandemie konnten wir entscheidende Meilensteine setzen: die Aufstockung der Kreditgarantie durch die KfW generell auf bis zu 90 Prozent der Betriebsmittel und Investitionen von kleinen und mittleren Investitionen, was die Bonitätsprüfung der Hausbank erleichtern dürfte; für die Einrichtung von Sofortprogrammen für Kleinstunternehmen mit der Auszahlung von Liquiditätszuschüssen; für die Errichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur Bereitstellung von Liquiditätsreserven für Großunternehmen; für einen erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld, der Liquidität im Unternehmen hält; für die Aussetzung der Antragspflichten bei eintretender Insolvenz durch Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit aufgrund der Covid-19-Pandemie bis Ende September und für die Anweisungen an die Finanzverwaltungen, Steuerstundungen bei Ertragssteuervorauszahlungen großzügig zu gewähren. Last but not least für Nachbesserungen des Krankenhausfinanzierungsgesetzes.

 

Sie sehen, Ihre unternehmerische Expertise wird gerade in diesen Zeiten gebraucht und der Wirtschaftsrat braucht Sie! Bleiben Sie gesund! Wir freuen uns Sie und  auf unseren gemeinsamen Austausch!

Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Landesvorsitzender
Dr. Michael Moeskes
Dr. Michael Moeskes
Rechtsanwalt
Anwälte Am Dom, Magdeburg
Mitglied im Bundesvorstand
 
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Barbara Splitthoff
Landesgeschäftsführerin
Wirtschaftsrat der CDU e.V. -
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